June 25, 2007

With A Little Help From My Friends

Heute fand ich in meinem Posteingang eine eMail vom Chefredakteur des ZEIT CAMPUS, der (Zitat) “mich gerne als Autor hätte, solange ich formattechnisch etwas anderes als die “Mail aus Yale” anzubieten hätte.

Und jetzt stehe ich auf dem Schlauch. Die “Mail aus Yale” war ja recht frei, was die Themen anging. Was wäre ein anderer Ansatz?

Ich brauche dringend eure Hilfe, da ich dem Herren spätestens bis heute Abend eine vernünftige Idee abliefern möchte. Jegliche Idee ist mehr als willkommen!

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June 22, 2007

Net(t)working

Ich kann einfach nicht aufhören Starz In Their Eyes von Just Jack zu hören. Ich bin immenser Fan. Überimmens.

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June 21, 2007

Love Hurts/We’re Online

Mein Bruder und ich hatten vor ein paar Tagen einen klitzekleinen Autounfall - klitzeklein im Sinne von “gebrochener Arm bei ihm und Schlüsselbeinprellung bei mir.” Schmerzen.

Aus diesem Grund nutzte ich direkt die Gelegeheit, um mit meinem zauberhaften .Mac Account in weniger als 20 Minuten diese grandiose Homepage zu kreieren. Jetzt seid ihr an der Reihe. Die Seite ist (noch) passwortgeschützt, da ich weit davon entfernt bin, fertig mit der Homepage zu sein.

Wer jedoch Interesse haben sollte vorbeizuschauen und mir gar einen kleinen Kommentar alá “Die grausamste Homepage aller Zeiten” hinterlassen möchte, der möge hier kommentieren. Alle Kommentare sind gescreent, ich antworte dann mit dem Passwort.

Nachtrag: Jetzt war ich auch zu dumm, um gescreent zu antworten. Ich entschuldige mich bei allen; jetzt mache ich es doch semi-öffentlich - auf meiner Friendslist halt :) Kommentare sind dennoch mehr als erwünscht!

June 18, 2007

Heiterkeit

Just Jack - Starz In Their Eyes

In einer Kleinstadt wie Neuss, sollte man eigentlich keinerlei Veränderungen warten. Die Stadt bleibt klein, die Menschen bleiben Neusser und auch wenn hier und da ein Gebäude abgerissen und ein Stadtpark grundgereinigt wird, bleibt alles doch beim Alten. Sollte man meinen.

Nach einem schmackhaften Zauberfrühstück mit Svenja, dass gut und gerne von 10.30 Uhr bis 14 Uhr dauerte, traf ich einen zukünftigen Yalie. Fedor. Interessanter Name, interessanter Junge. Generell war ich nach den Bulldog Days nicht so begeistert von der Class of 2011, aber Fedor ist ein feiner. Auch wenn es mir ein wenig unangenehm war, dass er mir wirklich durchgehend Dinge gekauft hat - von der neuesten Vanity Fair, über Sushi (”Ich nehme das Sushi-Lunch.” “Nein! Das ist nicht genug! Nimm das!”) bishin zu Kiwi Eiscreme. Vielleicht hätte ich vehementer protestieren können, joah. Habe ich aber nicht :)

Später ging es dann in Richtung Ansgi (mein Lieblings-Wahl Münchener hatte Geburtstag) und natürlich konnten wir mal wieder nicht anders als alte “Thomas-versaut-allen-alles”-Geschichten auszupacken. Es ist aber auch - zugegebenermaßen - viel auf meinem Mist gewachsen (ein Auszug) :

  • Als Christina einen Kurzhaarschnitt hatte, sah sie recht männlich aus, weswegen wir (na gut, ich) aus Langeweile dafür gesorgt haben, dass sie mit einem Mädchen auf ein Date geht. Sie trug meine Baggy Hosen/Pullover, sprach mit einer tiefen Stimme und wurde von mir “Carlos” genannt. Am Ende des Dates, hatte Christina’s Gegenüber ein paar Zweifel an der Echtheit ihres Geschlechts und wurde, wie sich später herausstellen sollte, lesbisch.
  • Mit 16 spielten wir “Wahl, Wahrheit oder Pflicht” und es lag an mir David eine Wahl zu stellen - er hatte die Wahl zwischen Sandra einen Kuss auf die Wange geben und Markus’ Schweißfüße zu küssen - unvergessen, er wählte aus Schüchternheit Markus’ Füße.
  • Irgendwann mit 15 sorgte ich dafür, dass Christina und Ansgar nach einer Party alleine auf einer Terasse ausgesperrt wurden, sodass sie sich ihre Liebe gestehen konnten. Was natürlich nicht so gut lief.
  • Als Thomas mit mir auf ein Football-Spiel gehen wollte, hatte er die Karten besorgt, eine Stunde auf mich gewartet und mich dann später angerufen - wie sich rausstellen sollte, habe ich ihn schlichtweg vergessen.

Ja. Ähm. Jedenfalls ging es weiter mit ein paar Runden “Wer bin ich?” (ich war Frodo, Tine von “Einsatz in 4 Wänden” und Optimus Prime) und irgendwann waren dann alle viel zu betrunken, um  mich nach Hause zu fahren, weshalb wir dann einfach bei Ansgi blieben und ein bisschen kuschelten - ach ja, homoerotische Tendenzen sind bei meinen besten - männlichen - Freunden an der Regel ;) Und heute gegen 7 Uhr ging es wieder Richtung home, sweet home.

Lustige Information am Rande: Meine Mutter denkt zwar, dass es mir irgendwie peinlich ist, wenn sie mich anrufen sollte, während ich mit Freunden unterwegs bin, aber das stimmt überhaupt nicht. Es stört mich kein bisschen. Sie hat mich schon auf Dates angerufen; wo ist denn da bitte die Peinlichkeit? Sie schenkte mir das Leben, dann kann sie ja wohl auch ab und zu anrufen! Deswegen hatten wir heute eine kleine Diskussion , da ich versucht habe sie anzurufen und ihr Bescheid zu geben, sie aber nicht dranging und mich ja nicht hätte anrufen können, “da sie nicht stören wollte.” ?! Ach, Mami.

Zwischenmenschliche Beziehung sind tendenziell anstrengend.
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June 16, 2007

After The Rain

Ich glaube, der größte Blödsinn ist erstmal geschafft. Gestern wurde sich gehörig ausgesprochen. Aber sowas von. Und das ist gut so. Und dann checke ich heute morgen meinen eMaileingang und sehe, dass sie sich wirklich alles irgendwie in Wohlgefalen aufgelöst hat.

Bis auf die Tatsache, dass der Redakteur vom SPIEGEL einen absoluten Knall hat. Ein bisschen. Nachdem ich 10 eMails geschrieben habe (und das ist keine Übertreibung, das ist die Zahl) und ignoriert wurde, habe ich dann letztlich eine 11. eMail geschrieben, in der ich nachfragte, was denn los sei, warum niemand mir antworte und warum man mir denn nicht wenigstens einen Einzeiler alá “Herr König, wir haben leider keine Zeit ihre Nachfragen zu beantworten” hat zukommen lassen.

Als Antwort erhielt ich dann nur schriftliches Rumgeschrei und Androhungen “Mail aus Yale” einzustellen, weil ich ja Die Redaktion mit so vielen unnötigen Fragen belästigen würde. Vielleicht sollte man dann keine Laien unter Vertrag nehmen, die nicht nur keinerlei Einfürhung erhalten haben sondern mehr oder minder ins kalte Wasser geworfen wurden und dann - Gott bewahre - Interesse an den Vorgängen innerhalb der Redaktion haben. Ein wenig sonderbar, non?

Nun ja, das habe ich ihm jetzt in einer eMail (mittlerweile das Medium des Schreckens, ich schreibe nie wieder eMails) ein wenig vorsichtiger beigebracht; auf die Antwort bin ich gespannt.

Ansonsten war ich gestern auf Fabienne’s Abiball - auch wenn der Herr Direktor die Stufe zu hassen schien Ich will keine Rede halten sondern nur zwei Worte sagen: Großes Versagen und die Schüler andauernd abgezogen wurden … war es ein sehr lustiger Abend - auch “Gute, alte Zeiten”-technisch.

Ich hab Husten.
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